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Facility Services · VDI 6022 Blatt 1

Desinfektion der Lüftungsanlage: Gerät und Kanalnetz nach Befund

Wir desinfizieren Lüftungsgeräte, wenn Reinigung allein nicht mehr reicht. Befeuchterkammer, Wärmetauscher, Kondensatwanne und Filterkammer behandeln wir gezielt nach Befund. Grundlage sind die Hygieneanforderungen der VDI 6022 Blatt 1. Ein Desinfektionsverfahren schreibt die Richtlinie nicht vor. Die Desinfektion ersetzt keine Reinigung. Sie folgt ihr. Unsere eigenen Monteure arbeiten bundesweit und dokumentieren jeden Arbeitsschritt für Ihre Betreiberakte.

Warum am Gerät

Desinfektion beginnt dort, wo Wasser und Wärme zusammentreffen

Ein Lüftungsgerät transportiert Feuchte, Wärme und Staub. Genau dort wächst mikrobielle Belastung. Besonders Befeuchter mit Umlaufwasser sind kritisch: Kalk, Verschmutzung und Biofilm begünstigen Legionellen und Pseudomonas. Über die Zuluft können Keime in Ihre Räume gelangen. Warum das Umlaufwasser das Kernrisiko bildet, erklären wir unten in den häufigen Fragen. Zugleich sinkt die Anlagenleistung, der Energieverbrauch steigt, der Verschleiß nimmt zu. Wir desinfizieren das Gerät deshalb bauteilbezogen. Dabei bewerten wir fünf Bauteilgruppen: Befeuchterkammer, Register, Kondensatwanne, Filterkammer und Gehäuse. Anlass ist ein konkreter Befund: ein Ergebnis aus der Hygieneinspektion, sichtbarer Biofilm oder ein auffälliger Geruch. Vor jeder Desinfektion steht die Reinigung. Auf Ablagerungen und Schmutzfilm wirkt ein Desinfektionsmittel nicht zuverlässig. Danach behandeln wir die freigelegten Oberflächen und kontrollieren das Ergebnis. Sie erhalten eine Dokumentation mit Bauteilen, Mitteln, Konzentrationen und Einwirkzeiten.

Leistungsumfang

Was wir am Lüftungsgerät desinfizieren

Wir behandeln jedes Bauteil einzeln. Insgesamt bewerten wir fünf Bauteilgruppen. Der Umfang folgt dem Befund, nicht einer Pauschale.

VDI 6022 Blatt 1

Befeuchterkammer und Umlaufwasser

Befeuchter mit Umlaufwasser begünstigen Legionellen und Pseudomonas. Wir entleeren die Wanne und entfernen Kalk und Biofilm. Danach desinfizieren wir Düsen, Tropfenabscheider und Wandflächen. Anschließend spülen wir das System. Bei Umlaufwasser-Befeuchtern prüfen wir zusätzlich Zulauf, Absalzung und Ablauf auf konstruktive Schwachstellen. Wir dokumentieren die Bauteile vor und nach der Behandlung mit Fotos.

VDI 6022 Blatt 1

Wärmetauscher, Verdampfer und Kondensatoren

Lamellenpakete halten Staub, Fett und Feuchte fest. Die mechanische Reinigung der Blöcke gehört zur technischen Reinigung der RLT-Anlage. Wir desinfizieren hier die freigelegten Lamellen und die angrenzenden Blechflächen. Lufterhitzer und Kühlregister behandeln wir im selben Arbeitsgang. Verdampfer und Kondensatoren nehmen wir in denselben Umfang auf.

VDI 6022 Blatt 1

Kondensatwanne, Ablauf und Siphon

Stehendes Kondensat ist ein Nährboden. Nach Befund saugen wir die Wanne leer und entfernen Ablagerungen. Danach desinfizieren wir Wanne, Ablaufstutzen und Siphon. Anschließend prüfen wir das Gefälle und die Sperrwasserhöhe. Ein trockengefallener Siphon öffnet den Ablauf. An der Unterdruckseite zieht das Gerät dann Keime und Gerüche an. Wir dokumentieren jede konstruktive Auffälligkeit.

VDI 6022 Blatt 1

Filterkammer, Textilschläuche und Gehäuse

Filterrahmen, Dichtungen und Gehäuseinnenflächen tragen Staub und Keime weiter. Wir desinfizieren die Kammer nach dem Filterwechsel. Textilschläuche und Schalldämpferkulissen behandeln wir im selben Arbeitsgang. Den Dichtsitz der Filter prüfen wir im Rahmen der technischen Reinigung. Auffälligkeiten an Rahmen und Dichtungen halten wir im Protokoll fest.

Ablauf am Gerät

Vier Schritte vom Befund bis zur Freigabe

Wir desinfizieren nicht pauschal. Jeder der vier Schritte folgt einem dokumentierten Befund. Größere Arbeiten legen wir nach Absprache in Betriebspausen. Der Aufwand hängt von Größe und Zugänglichkeit ab. Wir nennen ihn im Angebot.

Bestandsaufnahme am Gerät Sichtprüfung je Bauteil

Bestandsaufnahme am Gerät

Soll / Ist Soll: keine sichtbaren Beläge · Ist: Befund mit Foto und Ortsangabe

Wir öffnen alle Revisionsöffnungen und prüfen jedes Bauteil einzeln. Befeuchterkammer, Register, Kondensatwanne, Filterkammer und Gehäuse bewerten wir getrennt. Wir erfassen Beläge, Korrosion, Feuchte und Geruch. Jeden Befund halten wir mit Foto und Ortsangabe fest. Den Zustand im Luftkanal erfassen wir über die Kamerabefahrung. Daraus entsteht der Umfang der Desinfektion.

Befund absichern Probenahme nach Bedarf

Befund absichern

Soll / Ist Soll: belastbarer Befund · Ist: Laborergebnis und Sichtbefund

Fehlt ein belastbarer Befund, veranlassen wir eine Probenahme. Befeuchterwasser bewerten wir anhand der Vorgaben aus VDI 6022 Blatt 1. Oberflächenproben bewerten wir fachlich anhand von Laborbefund und Sichtbefund. Die wiederkehrende Probenahme mit Laborbewertung beschreibt die Seite Hygieneinspektion gem. VDI 6022. Die Nachbeprobung nach der Desinfektion führen wir hier durch.

Reinigung vor der Desinfektion Oberfläche belagfrei

Reinigung vor der Desinfektion

Soll / Ist Soll: belagfreie Oberfläche · Ist: Freigabe zur Desinfektion

Wir desinfizieren erst auf belagfreien Flächen. Auf Ablagerungen und Schmutzfilm wirkt ein Desinfektionsmittel nicht zuverlässig. Das Reinigungsverfahren beschreibt die Seite Technische Reinigung RLT-Anlage. Erst wenn die Oberfläche belagfrei ist, geben wir das Bauteil frei. Diese Freigabe halten wir je Bauteil im Protokoll fest.

Desinfektion, Spülung und Nachkontrolle Einwirkzeit dokumentiert

Desinfektion, Spülung und Nachkontrolle

Soll / Ist Soll: Nachkontrolle ohne Beanstandung · Ist: Freigabeprotokoll

Wir bringen das Mittel bauteilgerecht auf und halten die Einwirkzeit ein. Danach spülen wir wasserführende Teile und trocknen die Flächen. Vor dem Wiederanfahren kontrollieren wir das Ergebnis, bei Bedarf mit erneuter Probenahme. Sie erhalten ein Protokoll mit Bauteil, Mittel, Konzentration, Einwirkzeit und Fotos.

Fristen und Pflichten

Welche Fristen und Pflichten für Ihre Anlage gelten

Die Desinfektion selbst hat kein festes Intervall. Für die Hygieneinspektion gibt VDI 6022 Fristen vor. VDI 6022 ist eine Richtlinie, kein Gesetz. Verbindlich wird sie über die Betreiberpflichten aus ArbStättV und über den Stand der Technik. Die letzte Spalte nennt die praktische Folge bei Versäumnis, keine Sanktion.

RLT-Anlage mit Luftbefeuchter

VDI 6022 Blatt 1 (Richtlinie) Hygieneinspektion alle 2 Jahre

Bei Versäumnis Ohne Nachweis fehlt der Beleg, dass Sie den Stand der Technik eingehalten haben.

Betreiber beauftragt; nach VDI 6022 geschultes Fachpersonal führt aus.

RLT-Anlage ohne Luftbefeuchter

VDI 6022 Blatt 1 (Richtlinie) Hygieneinspektion alle 3 Jahre

Bei Versäumnis Ohne Inspektion erkennen Sie mikrobielle Befunde am Gerät erst spät.

Betreiber beauftragt; nach VDI 6022 geschultes Fachpersonal führt aus.

Lüftung in Arbeitsstätten

ArbStättV, ASR A3.6 (Recht) laufend im Betrieb

Bei Versäumnis Der Arbeitgeber schuldet gesundheitlich zuträgliche Atemluft.

Arbeitgeber verantwortet; die Fachfirma unterstützt.

Fristen gelten je Anlage und Ausstattung. Ablauf und Umfang der Inspektion beschreibt die Seite Hygieneinspektion gem. VDI 6022. Wir prüfen Ihren Bestand und ordnen die Anlagen zu.

Abgrenzung

Desinfektion, technische Reinigung oder Kanalreinigung?

Drei Leistungen, drei Ziele. Die Tabelle zeigt, welche Arbeit welchen Zweck erfüllt. Die beiden Nachbarleistungen verlinken wir unten im Abschnitt Passende Leistungen.

Desinfektion Lüftungsgerät Technische Reinigung RLT-Anlage Luftkanalreinigung gem. VDI 6022
Behandelte Bauteile Befeuchterkammer, Register, Verdampfer, Kondensatwanne, Filterkammer Filter, Wärmetauscher, Ventilator, Gehäuse Zu- und Abluftkanäle, Volumenstromregler, Luftauslässe
Ziel der Maßnahme Keimzahl reduzieren, Biofilm entfernen und Oberflächen desinfizieren Schmutz, Fett und Ablagerungen mechanisch entfernen Staub und Ablagerungen aus dem Leitungsnetz entfernen
Anlass Befund, Biofilm, Verdacht auf Legionellen oder Pseudomonas Wartungsplan, sichtbare Verschmutzung, Leistungsverlust Sauberkeitsprüfung nach DIN EN 15780, Kamerabefund im Kanal
Ergebnis und Nachweis Protokoll mit Mittel, Konzentration, Einwirkzeit, Nachkontrolle Reinigungsprotokoll mit Fotos vor und nach der Arbeit Reinigungsnachweis je Kanalabschnitt

Regelwerke

Diese Regelwerke gelten am Lüftungsgerät

Wir benennen im Protokoll zu jedem Arbeitsschritt das zugrunde liegende Regelwerk. Technische Regelwerke und rechtliche Vorgaben trennen wir dabei sauber. VDI 6022 ist eine Richtlinie. Verbindlich wird sie über die Betreiberpflichten aus ArbStättV und über den Stand der Technik.

VDI 6022 Blatt 1

Technisches Regelwerk: Hygiene in RLT-Anlagen

VDI 6022 Blatt 1 beschreibt die Hygieneanforderungen an raumlufttechnische Anlagen. Dazu gehören Hygienekontrolle, Hygieneinspektion und die Anforderungen an Bauteile und Personal. Ein Desinfektionsverfahren schreibt die Richtlinie nicht vor. Fachlich gilt: Die Reinigung geht der Desinfektion voraus. Eine Desinfektion folgt einem Befund, keinem Kalenderintervall.

VDMA 24186 · DIN EN 12097

Technisches Regelwerk: Wartung und Zugänge

VDMA 24186 ist ein Leistungsprogramm für die Wartung lufttechnischer Anlagen. Es beschreibt Umfang und Takt der Arbeiten, es begründet keine Nachweispflicht. Wir nutzen es, damit Reinigung, Desinfektion und Wartung ohne Doppelarbeit zusammenpassen. DIN EN 12097 regelt Revisionsöffnungen und die Zugänglichkeit im Luftleitungsnetz. Fehlende Öffnungen halten wir im Protokoll fest.

Biozid-VO (EU) 528/2012

Rechtliche Vorgabe: Biozidprodukte

Wir setzen ausschließlich Biozidprodukte ein, die nach Biozid-Verordnung (EU) 528/2012 verkehrsfähig sind. Jedes Mittel wählen wir nach Bauteil und Werkstoff. Konzentration, Einwirkzeit und Materialverträglichkeit richten sich nach den Herstellerangaben. Sicherheitsdatenblätter und Produktdaten gehören zum Protokoll. So bleibt die Behandlung nachvollziehbar.

ArbStättV, ASR A3.6

Rechtliche Vorgabe: Atemluft am Arbeitsplatz

Die Arbeitsstättenverordnung verpflichtet den Arbeitgeber zu gesundheitlich zuträglicher Atemluft. ASR A3.6 konkretisiert die Lüftung von Arbeitsräumen. Ein mikrobiell belastetes Lüftungsgerät gefährdet diese Vorgabe. Über diesen Weg wirken die Hygieneanforderungen der VDI 6022 auf Ihren Betrieb.

Anlässe

Wann eine Desinfektion am Lüftungsgerät sinnvoll ist

Desinfektion ist kein Routineintervall. Sie folgt einem konkreten Anlass am Gerät.

  • Die Hygieneinspektion hat einen mikrobiellen Befund ergeben. Das Labor meldet erhöhte Werte im Befeuchterwasser oder auf Oberflächen. Dann reinigen und desinfizieren wir die betroffenen Bauteile gezielt. Anschließend prüfen wir den Erfolg mit einer Nachbeprobung.
  • Im Umlaufwasser-Befeuchter hat sich Biofilm gebildet. Wir entleeren, reinigen und desinfizieren Kammer, Wanne, Düsen und Tropfenabscheider. Danach spülen wir das System und prüfen Zulauf, Absalzung und Ablauf.
  • Die Anlage geht nach längerem Stillstand wieder in Betrieb. Stillstand trocknet Siphons aus und lässt Restfeuchte stehen. Keime vermehren sich unbemerkt. Vor dem Wiederanfahren prüfen wir das Gerät, reinigen die kritischen Bauteile und desinfizieren nach Befund.
  • Wasserschaden oder Kondensatstau haben das Gerät durchnässt. Feuchte Dämmung, nasse Kulissen und volle Kondensatwannen begünstigen Schimmel. Wir trocknen, reinigen und desinfizieren die betroffenen Bereiche. Danach benennen wir die Ursache an Ablauf, Gefälle oder Siphon.
  • Nutzer melden anhaltenden Geruch aus der Zuluft. Muffiger Geruch deutet auf mikrobielles Wachstum im Gerät hin. Wir suchen die Quelle in Befeuchter, Kondensatwanne und Filterkammer. Danach reinigen und desinfizieren wir das betroffene Bauteil.

Wichtig zur Abgrenzung: Diese Leistung umfasst nicht die technische Reinigung der RLT-Anlage und nicht die mechanische Reinigung der Luftkanäle. Auch die Desinfektion der Leitungen gehört nicht dazu. Die wiederkehrende Hygieneinspektion mit Probenahme und Laborbewertung läuft getrennt. Die Reinigung der Küchenabluft nach VDI 2052 gehört ebenfalls nicht dazu. Diese Seite behandelt ausschließlich Arbeiten am Lüftungsgerät.

Warum am Gerät

Häufige Fragen zur Desinfektion von Lüftungsgeräten

Warum ersetzt die Desinfektion keine Reinigung?

Auf Ablagerungen und Schmutzfilm wirkt ein Desinfektionsmittel nicht zuverlässig. Staub, Fett, Kalk und Biofilm schirmen Mikroorganismen ab. Das Mittel erreicht die Zellen nicht und verbraucht sich an der Schmutzschicht. Das Ergebnis wäre ein Protokoll ohne Wirkung. Deshalb reinigen wir jedes Bauteil zuerst mechanisch und mit geeignetem Reiniger. Erst danach desinfizieren wir die freigelegten Flächen. Fachlich gilt: Die Reinigung geht der Desinfektion voraus. Eine Desinfektion folgt einem Befund, keinem Kalenderintervall. Die technische Reinigung des Geräts beschreiben wir auf einer eigenen Seite.

Wann brauchen Sie eine Desinfektion am Lüftungsgerät?

Eine Desinfektion ist kein Routineschritt. Sie folgt immer einem Anlass. Typisch sind ein auffälliges Laborergebnis aus der Hygieneinspektion oder sichtbarer Biofilm im Befeuchter. Auch anhaltender Geruch, ein Wasserschaden oder ein längerer Stillstand zählen dazu. Ein Nutzungswechsel hin zu hygienesensiblen Bereichen kann sie ebenfalls auslösen. Ohne Anlass reicht die fachgerechte Reinigung. Wir prüfen den Zustand am Gerät und bewerten den Befund. Danach schlagen wir nur die Bauteile vor, die eine Desinfektion brauchen.

Warum bilden Legionellen und Pseudomonas im Befeuchter das Kernrisiko?

Befeuchtungsanlagen mit Umlaufwasser führen Wasser im Kreis. Kalkablagerungen, Verschmutzung und Biofilm bieten Mikroorganismen Schutz und Nahrung. Legionellen und Pseudomonas vermehren sich in diesem Milieu besonders gut. Der Befeuchter erzeugt Aerosole, die die Zuluft in die Räume trägt. Deshalb behandeln wir Wanne, Düsen, Tropfenabscheider und Kammerwände immer gemeinsam. Wir prüfen zusätzlich Absalzung, Zulauf und Ablauf. Eine Desinfektion ohne Korrektur der Ursache hält nicht lange. Die Ursache benennen wir im Protokoll. So sehen Sie, welche konstruktive Änderung den nächsten Befund verhindert.

Welche Desinfektionsmittel setzen Sie ein?

Wir setzen ausschließlich Biozidprodukte ein, die nach Biozid-Verordnung (EU) 528/2012 verkehrsfähig sind. Die Auswahl richtet sich nach Bauteil, Werkstoff und Befund. Aluminiumlamellen, verzinkte Bleche, Kunststoffwannen und Textilschläuche vertragen nicht dasselbe Mittel. Konzentration, Einwirkzeit und Nachspülen halten wir nach Herstellerangaben ein. Wasserführende Teile spülen wir nach der Einwirkzeit. Die Anlage fährt erst wieder an, wenn die Flächen trocken und rückstandsfrei sind. Produktdatenblatt und Sicherheitsdatenblatt legen wir dem Protokoll bei.

Wer führt die Arbeiten am Gerät aus?

Wir setzen eigene, geschulte Monteure ein. Subunternehmer beauftragen wir nicht. Die Arbeiten führt nach VDI 6022 geschultes Fachpersonal aus. Unsere Teams kennen die Anlagentechnik im Detail und arbeiten nach den Vorgaben der Richtlinie. Von Sinsheim aus erreichen wir Standorte bundesweit. Über die Zentrale erreichen Sie uns unter 07261 40776-0.

Wie oft ist eine Desinfektion nötig?

Die Desinfektion hat kein festes Intervall. Sie ist eine Maßnahme, keine Routine. Den Anlass liefert in der Regel die Hygieneinspektion. Für diese Inspektion gibt VDI 6022 Blatt 1 Fristen vor. Anlagen mit Luftbefeuchter prüfen Sie alle zwei Jahre, Anlagen ohne Luftbefeuchter alle drei Jahre. Ablauf und Umfang der Inspektion beschreibt die Seite Hygieneinspektion gem. VDI 6022. Zwischen den Inspektionen laufen Hygienekontrollen und die Wartung nach dem Leistungsprogramm VDMA 24186. Wir ordnen Ihre Anlagen den passenden Fristen zu.

Was erhalten Sie als Nachweis, und muss die Anlage stillstehen?

Sie erhalten ein Protokoll je Bauteil. Es nennt den Zustand vor der Arbeit, das Reinigungsverfahren, das Desinfektionsmittel, die Konzentration, die Einwirkzeit und das Ergebnis der Nachkontrolle. Fotos vor und nach der Behandlung gehören dazu. Konstruktive Mängel und Empfehlungen halten wir getrennt fest. Das Dokument passt direkt in Ihre Betreiberakte. Für die Arbeit muss das Gerät abschnittsweise außer Betrieb gehen. Die Zeitfenster stimmen wir vorher mit Ihnen ab.

Was kostet eine Desinfektion am Lüftungsgerät?

Wir nennen keinen Pauschalpreis. Der Aufwand hängt von Größe und Zugänglichkeit ab. Er hängt außerdem vom Befund und von der Zahl der betroffenen Bauteile ab. Wir sehen uns die Anlage an und nennen den Aufwand im Angebot. Liegt ein Laborergebnis vor, nehmen wir es in die Bewertung auf. Senden Sie uns Standort, Gerätetyp und Befund. Sie erhalten dann ein Angebot mit Bauteilen, Verfahren und Nachweisen.

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